Auf den Spuren der Geschichte Merans
Heute ist Meran, nach Bozen, mit 37.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Südtirols. An internationalem Renommee ist die Kurstadt, am Zusammenfluss von Passer und Etsch, Bozen sicher überlegen. Dieser Ruhm hat zwei Wurzeln: Eine alte und eine relativ junge lebendige. Der alte Ruhm Merans weht vom nahen Stammschloss der Burggrafen von Tirol herunter und machte Meran zur Tiroler Landeshauptstadt, bis die letzte des Geschlechts, Margarethe Maultasch, 1363 das Land den Habsburgern vermachte. Das heutige Meran ist eine Kurstadt, die durch das günstige Klima, den Genuss von Traubensaft und Heilwasser, ein idealer Ort für Erholungssuchende ist.
Auch der Name der österreichisch-ungarischen Kaiserin Sissi ist unverkennbar mit der Geschichte und Blüte der Kurstadt Meran verbunden. Ihr zu Ehren hat die Stadt 1903 ein eigenes Denkmal im Elisabethpark errichtet und erst vor wenigen Jahren einen eigenen Sissi-Wanderpfad erstellt. Das Tourismusmuseum „Touriseum“ (im Winter geschlossen) befindet sich im Schloss Trauttmansdorff, in welchem die beliebte Regentin zwei Mal residierte.
Wenn Sie noch mehr über Merans Geschichte erfahren möchten, besuchen Sie doch die Museen der Stadt. Neben Geschichte bieten die Museen Meran auch viel Zeitgenössisches.
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Lokalmuseum mit Abteilungen für Ur- und Frühgeschichte.
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Bauwerk aus dem 15. Jahrhundert, hinter dem Rathaus. Stadtresidenz von Herzog Sigismund.
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Ein Haus für zeitgenössische Kunst in der Meraner Altstadt: Bildende Kunst, Architektur, Fotografie, Literatur, Neue Musik und Neue Medien.
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